Redaktion & Verlag - Edition FONTES AURIFERI

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Die Edition FONTES AURIFERI macht ausgewählte, vergriffene, bibliografische Raritäten digital und global wieder zugänglich.

Neu !
MATHIAS OBERMAYR - Bildhauer und Stuckateur, von Eva und Karl Tyroller. Aktualisierte Neuausgabe.

Mathias Obermayr (1720-1799), Bildhauer und Stuckateur, war ein bedeutender Künstler des Rokoko in Straubing, in der Region Gäuboden und im angrenzenden Bayerischen Wald. Karl Tyroller führte, mit Unterstützung seiner Tochter Eva, das Werk Obermayrs in seiner Gesamtheit, Bedeutung und Vielfalt zusammen, untersuchte und bewertete es.
In jahrelanger Forscherarbeit in Kirchen, Klöstern, Kapellen, Pfarrhöfen, Bürgerhäusern und in den Archiven sammelte Tyroller Nachweise über das Leben und Wirken dieses Künstlers, seine Erfolge, Triumphe und sein Schicksal, als die Epoche des Rokoko am Ende des 18. Jahrhunderts ihren Niedergang erlebte. In einer Monografie, veröffentlicht 1976, beschrieb er die Stationen und Arbeiten des niederbayrischen Meisters, weckte und belebte seine Wertschätzung in der Region und darüber hinaus. Seine farbigen, literarischen Beschreibungen erläutern nicht nur die Ästhetik der überschwänglichen Ausstattungen der Köster, Kirchen und stolzen Bürgerhäuser dieser Periode: Die Sprache des Kunstlehrers, Künstlers, Forschers und Autors zeugt davon, dass sein Sinn fürs Schöne nicht auf die bildende Kunst beschränkt war. Ein lesenswertes Dokument der niederbayrischen Kunstgeschichte!
Die vergriffene Schrift von 1976 wurde neu bearbeitet, aktualisiert und ergänzt. Diese E-Book-Neuausgabe macht das Werk wieder allgemein verfügbar.
Herausgeber:  Philipp Grieb

Paul Deussen: Mein Leben - Neuausgabe mit Ergänzungen.

Paul Deussen, Jugendfreund von Friedrich Nietzsche, zählt zu den bedeutenden deutschen Indologen des 19. Jahrhunderts. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit waren die Geschichte der Philosophie und die alte indische Literatur. Seine Autobiografie schreibt er um 1914 aus der Rückschau. In vielen Details schildert er das einfache Leben auf dem Dorf als Sohn eines Landpfarrers, die altsprachliche, humanistische Schulerziehung seiner Zeit und sein hartes Ringen um eine einträgliche wissenschaftliche Laufbahn.
Die Originalausgabe von 1922 wurde für die Amazon Kindle E-Book-Reader und Kindle-Apps neu bearbeitet und mit Anmerkungen ergänzt.
Herausgeber:  Philipp Grieb
Paul Deussen: Erinnerungen an Indien - Neuausgabe mit Anmerkungen und Ergänzungen.

Paul Deussen, Jugendfreund von Friedrich Nietzsche, zählt zu den bedeutenden deutschen Indologen des 19. Jahrhunderts. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit waren die Geschichte der Philosophie und die alte indische Literatur. Mit seiner jungen Frau unternahm er zahlreiche Reisen durch ganz Europa und darüber hinaus. Im Winter 1892/93 wagte das reisefreudige Paar eine sechsmonatige Reise durch Indien und durchquerte den Subkontinent in der gesamten West-Ost-Ausdehnung und vom Norden bis zur Südspitze. Paul Deussen schrieb darüber diesen umfangreichen Bericht, der 120 Jahre später noch die Leser fesselt. Durch Studium, wissenschaftliche Arbeit und Sprachkenntnisse war er gut auf das fremde Land vorbereitet und konnte sich auf zahlreiche Kontakte in Kreisen indischer Intellektueller und auf hoher gesellschaftlicher Ebene stützen. Die historische Perspektive bietet Indien-Reisenden des 21. Jahrhunderts interessante Vergleiche: Reisen per Dampfschiff, Eisenbahn, Pferdekarren, mit indischem Diener und Telekommunikation per Brief und Post im Gegensatz zu heutigen Verkehrsmitteln und moderner Internet-Kommunikation.
Die Originalausgabe von 1904 wurde für die Kindle E-Book-Reader und Kindle-Apps bearbeitet sowie mit Anmerkungen, Bildern und einer Kurzbiografie des Autors ergänzt.
Herausgeber:  Philipp Grieb
Moriz Winternitz:
Winternitz galt in seiner Zeit nicht nur als Kenner der indischen Literaturgeschichte, sondern auch der aktuellen indischen Szene und seine Beiträge wurden geschätzt. Er setzte sich zeitlebens mit sozialen Problemen und Fragen der Ethik auseinander und verfolgte den Weg Gandhis mit großem Interesse. Aus seiner Bewunderung für den gewaltlosen Aufstand, den Gandhi anführte, machte er keinen Hehl.
Der Originaltext dieser Publikation über Gandhi aus dem Jahr 1930 entstand nach einem Vortrag, den der Autor im November 1929 in Prag bei einer Gedenkfeier anlässlich des 60. Geburtstages von Mahatma Gandhi hielt. Weitere Veröffentlichungen aus der Feder des Indologen, in denen er als Zeitgenosse das Wirken des Mahatma Gandhi beschreibt, wurden ergänzt.
Herausgeber:  Philipp Grieb
Max Müller:
Deutsche Liebe, mit einer Einführung und zahlreichen Anmerkungen

Sein Vater war Dichter, die Mutter eine gebildete Frau und Sängerin. Diese Eltern legten ihrem Sohn ihre Leidenschaften für Sprache, Literatur und Musik in die Wiege: Max Müller (1823-1900) wuchs inmitten der geistigen Elite seiner Zeit auf, erwarb seine Bildung in Dessau und Leipzig. Zu seinen Lehrern gehörten  Rückert, Schelling, Brockhaus und Bopp. Sie legten die Grundlagen für eine glänzende Karriere, die ihn nach England führte. Oxford wurde seine Wahlheimat. Dort entstand sein umfangreiches Werk an Publikationen über die alten indischen Schriften. Mit seiner Arbeit und seinem Wirken über die Grenzen der Universität Oxford hinaus erntete er Anerkennung. Der König von Preußen lud ihn zum Gespräch, die Königin von England berief ihn in ihren Kronrat. In Indien gilt er als großer Forscher und Gelehrter, der sich um die ältesten geistigen Schätze Indiens besonders verdient gemacht und Indiens Selbstverständnis als große Kulturnation mitgeprägt hat. Die deutschen Goethe-Institute firmieren auf dem Subkontinent unter dem Namen Max Müller Bhavan und halten die Erinnerung an ihn wach.
Die Novelle „Deutsche Liebe“ ist ein singuläres Werk in Max Müllers Leben und weist in Form und Inhalt auf die nachhaltige Wirkung von Goethes "Leiden des jungen Werther" noch 80 Jahre später in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Seine verklärende romantische Erzählung von Sehnsucht und unerfüllter Liebe schrieb Müller anonym in einer kritischen Lebensphase. Er war heftig verliebt, aber für die Familie der Auserwählten finanziell nicht ausreichend etabliert, um als Heiratskandidat akzeptiert zu werden. Das Buch entstand im Herbst 1856 und wurde im Februar 1857 bei Brockhaus in Leipzig veröffentlicht. Dieses E-Book macht das fast verschollene Werk wieder allgemein verfügbar.
Herausgeber:  Philipp Grieb

Neuausgabe in Bearbeitung
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